Bali – Eat, Pay, Leave!?

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Bali, die berümteste indonesische Insel, ist unsere direkte Nachbarinsel und in nur zwei Flugstunden von Jakarta aus erreichbar. Natürlich ist es auch verlockend für alle Jakartaner oder Javanesen dort Urlaub zu verbringen.

Gleich vorweg genommen: wir wollen auf jeden Fall noch einmal nach Bali, denn es gibt wirklich viel Schönes dort. Wir haben seeeehr leckeres Essen genossen, die balinesischen Glücksbringer-Körbchen vor jedem Haus bewundert. Den Vulkan Gunung Agung bestiegen, sind in die krassen Wellen und das schräge Klientel in der KuDeTa Bar in Seminyak eingetaucht. Haben uns beim Canonying durch Wasserfälle abgeseilt…! die Bildergalerie zeigt ein paar tolle Momente!
In der Woche, als wir dort waren, war jedoch die stärkste Reisezeit des Jahres: das Ende des Ramadan. Das romantische Robinson Crusoe Inselfeeling, staufreie Straßen, viele Möglichkeiten entspannt die Natur zu erleben und individuelle Ausflüge zu unternehmen haben wir nicht vorgefunden. Die unberührte Natur muss man schon intensiv suchen, denn die Insel ist fast vollständig verbaut. Für Unternehmungen abseits vom Mainstream-Tourismus muss man sich sehr anstrengen, denn die Balinesen bieten an jeder Ecke die ultimativen Ausflüge nach dem Motto “Eat, Pay, Leave” an. Kommt man am Ziel an, sind mindestens zehn Dutzend andere schon dort – je nach dem wie bequem der Zugang ist.

Der Kinofilm “Eat, Pray, Love” löste vor ein paar Jahren eine neue Touristenwelle auf Bali aus. In dem Film findet Julia Roberts unter anderm auf Bali zu einem sinnerfüllten Leben, nachdem sie Ihren Alltag in Amerika für ein Jahr hinter sich ließ. Viele alleinstehende Frauen mittleren Alters, aber auch andere Touristentypen haben anschließend die Insel gestürmt. Anscheinend kam dieser Boom nicht allen Balinesen recht und in manchem Souvenirladen hängt mit Augenzwinkern ein T-Shirt mit den Worten “Eat, Pay, Leave”.

Wie wir halt so sind, haben wir für unsere Woche gleich mehrere “unbequeme” Aktivitäten gewählt. Rafting, Canyoning und die Besteigung des höchsten Vulkans. Am Strand waren wir einmal bei Dunkelheit Joggen. Jedes Mal unter ungläubigen Blicken hatten wir doch so ein bisschen Ruhe vor den nicht müde werdenden balinesischen Verkäufern. :-)

 

 

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Anja, lieber Jeff,

    es ist jetzt 7.03Uhr und eigentlich bin “auf dem Sprung” zur Arbeit aber ich konnte nicht bis heute Abend warten, um in diesen Blog zu schauen und von euch zu lesen und zu sehen. Ich freu mich riesig, dass ich auf diesem Weg an eurem Abenteuer teilhaben kann. Mich erinnern eure Fotos an meine Reise vor 12 Jahren auf die Philippinen. Auch damals war es ein einziger “Sinnesrausch”, das Froschfoto hat mich sofort an einen Stand mit gegrillten Hühnerfüßen erinnert… und ich bin froh, dass eure Fotos nicht den Geruchssinn direkt ansprechen (nur die Erinnerung an den Gestank auf den Märkten) – Leider kann ich dem Smily keine Klammer auf die Nase setzen ;-)
    Aber die Natur und die Menschen sind so be”eindruck”end, dass ich heute noch Spure davon finde, die mich an diese Reise erinnern ;-))
    Anja – erzähl mir von deinen Begegnungen mit den Menschen um dich herum – ich bin schon ganz gespannt :-))))))
    … und Jeff – was macht dein Projekt?

    Bis bald – hier in diesem Blog – ich muss jetzt leider los…. heute hospitiert ein BFD-ler für den Freiwilligenbereich bei EOS – den will ich nicht “verpassen” ;-)

    Ganz ganz liebe Grüße aus Waldkirch von
    Heike

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